Wohnstätte II

Oberstes Ziel unserer Einrichtung ist die Förderung geistig und seelisch behinderter Menschen, damit sie ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben aktiv und menschenwürdig führen können.

Die Wohnstätte II bietet ihren Bewohnerinnen und Bewohnern einen Ort der ihnen ein Zuhause bietet, abgestimmt auf die individuellen Bedarfe jedes Einzelnen und einen Ort in dem sich jeder wohl, sicher und verstanden fühlen kann und soll. Für eine Vielzahl insbesondere gemeinschaftlicher Aktivitäten in und um das Haus besteht jederzeit Gelegenheit. Gleich im Erdgeschoss befinden sich mit der Küche, einem Gemeinschaftsraum und dem Speisezimmer mehrere großzügig angelegte Räume für zahlreiche Möglichkeiten zur gemeinsamen Freizeitgestaltung. Ein liebevoll gestalteter und eingefasster Außenbereich mit vielen Sitzmöglichkeiten lädt zu Aktivitäten wie Gesellschaftsspielen, Grillabenden oder Feiern ein. Durch die unmittelbare Nähe zum Stadtzentrum sind Einrichtungen des täglichen Bedarfs wie Geschäfte, Arztpraxen, therapeutische Einrichtungen und Behörden, aber auch Freizeitangebote leicht zu erreichen. Auch die Haltung von Haustieren wie etwa Katzen oder Kaninchen ist im Rahmen der Wohnstätte möglich und bereitet einigen Bewohnern große Freude.

Kapazitäten, Ausstattung, Personal und Zusammenarbeit

Das Haus ist mit vier Einzelzimmern und sechs Doppelzimmern inkl. eigener Nassstrecken ausgestattet. Auf den Etagen befinden sich Gemeinschaftsbäder (getrennt zwischen Männern und Frauen). Insgesamt kann Wohnraum für bis zu 16 Personen unterschiedlichsten Alters angeboten werden.

  Neben der Heimleitung sind in der Wohnstätte drei Heilerziehungspflegerinnen, eine Wirtschaftskraft und ein Mitarbeiter im aktiven Nachtdienst tätig.

Die intensive Zusammenarbeit mit Fachärzten, Therapeuten, Psychologen und spezialisierten Kliniken bildet die Grundlage für eine ständige Anpassung der Betreuungsleistung an die Bedürfnisse der Betreuten, insbesondere bei sich verändernden gesundheitlichen Situationen und unvorhersehbaren Veränderungen im Gesamtverhalten welches oft auf gegebene Krankheitsbilder zurückzuführen ist.

Das nachhaltige Schaffen einer Gesprächsbasis mit Eltern, Angehörigen und anderen partnerschaftlich mit der Betreuung befassten Personen ermöglicht, insbesondere durch das konsequente Eingehen auf deren Fragen, Sorgen und Anliegen jeglicher Art und Inhalte die qualitative Verbesserung pflegerischen Handelns.

Eine wichtige Rolle bezüglich aller die Wohnstätte angehenden Entscheidungen nimmt der eigens gewählte Hausbeirat ein.  

Rahmenbedingungen

Eine Person kann in die Wohnstätte aufgenommen werden, wenn sie volljährig ist und bei ihr nachweislich eine Behinderung festgestellt wurde. Die Aufnahme ist an die Unterzeichnung eines Heimvertrags, mit vorausgehendem Angebot und den in diesem festgehaltenen Vereinbarungen gebunden.

Als Kostenträger treten der Kommunale Sozialverband Sachsen oder andere örtliche Sozialhilfeträger auf.