Präsidium

Das Präsidium wird von den Vereinsmitgliedern alle vier Jahre gewählt. Insbesondere berufen und beraten die Mitglieder des Präsidiums den Geschäftsführenden Vorstand.

Die derzeit ehrenamtlich tätigen Präsidiumsmitglieder sind:

  • Bärbel Stein (Präsidentin)
  • Torsten Sulkowski (Stellvertreter)
  • Christine Beulich
  • Lore Gasch
  • Angelika Goltzsch
  • Robert Stadler


Die Aufgaben, Rolle und Zusammensetzung des Präsidiums sind in den §§ 8 und 9 der Vereinssatzung geregelt.

Wohnstätte IV

Durch die Kombination von individuellen Tätigkeiten und Aktivitäten in kleinen Gruppen soll im familienähnlichen Miteinander der Wohnstätte IV ein selbstbestimmtes Leben für alle Bewohnerinnen und Bewohner ermöglicht werden.

Innerhalb der Wohnstätte haben verschiedene Beschäftigungen ihren festen Ort. Von den Hobbyräumen im Keller reichen diese bis zu den großzügigen Grünanlagen mit Grillplatz im Aussenbereich, wo neben Blumen auch selbst angebautes Gemüse wächst. Nicht nur die Beete und deren Pflanzen, sondern auch einige Tiere, wie etwa Kaninchen, und deren Zuhause werden von den hier lebenden Menschen mit Behinderung gepflegt.

Kapazität und Ausstattung

Verteilt auf 12 Einzel- und zwei Doppelzimmer leben 16 Personen in der Wohnstätte. Daraus bilden sich innerhalb des Hauses zwei Gruppen zu je acht Personen, die im gegenseitigen Vertrauen ihr Leben miteinander teilen.

Jeder Gruppe stehen, neben den entsprechenden Einrichtungen in den meisten der Zimmer, moderne Sanitäreinrichtungen zur Verfügung. Ebenso haben beide Gruppen eine eigene Küche und ein eigenes Wohn- und Esszimmer.

Betreuungsstruktur

Die Bewohnerinnen und Bewohner sind täglich in der Werkstatt für behinderte Menschen tätig. Darüber hinaus wird die individuelle Gestaltung des Tagesablaufs nach persönlichen Interessen ermöglicht. Auch größere Unternehmungen wie etwa gemeinsame Urlaube und Ausflüge können so für die Freizeit geplant werden.

Auch die Einbeziehung von Angehörigen in das Leben in der Wohnstätte stellt einen wichtigen Aspekt der Betreuung dar.

Umgebung

Die Wohnstätte liegt unmittelbar im Zentrum von Oschatz und aus einigen Zimmern hat man einen hervorragenden Blick auf die Stadtkirche St.-Aegidien oder die Alleenstraße Freiherr vom Stein. Aktivitäten und der Besuch von Veranstaltungen in der Stadt sind somit als Teil der Freizeitgestaltung möglich.

Neben dem einladenden Sitzbereich auf der Terrasse des Außengeländes und den umfangreichen Grünflächen sind im direkten Anschluss an das Haus auch ausreichend Parkmöglichkeiten für Besucher vorhanden.

Bewerbungen

Kontaktieren Sie uns zu Fragen direkt zum Haus gern unter dieser Adresse. Bezüglich Bewerbungen, Fragen zur Antragstellung und Übermittlung von  Unterlagen freut sich Wohnstättenverbundleiterin Anke Naumann auf Ihre Kontaktaufnahme.

Wohnstätte II

Oberstes Ziel unserer Einrichtung ist die Förderung geistig und seelisch behinderter Menschen, damit sie ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben aktiv und menschenwürdig führen können.

Die Wohnstätte II bietet ihren Bewohnerinnen und Bewohnern einen Ort der ihnen ein Zuhause bietet, abgestimmt auf die individuellen Bedarfe jedes Einzelnen und einen Ort in dem sich jeder wohl, sicher und verstanden fühlen kann und soll. Für eine Vielzahl insbesondere gemeinschaftlicher Aktivitäten in und um das Haus besteht jederzeit Gelegenheit. Gleich im Erdgeschoss befinden sich mit der Küche, einem Gemeinschaftsraum und dem Speisezimmer mehrere großzügig angelegte Räume für zahlreiche Möglichkeiten zur gemeinsamen Freizeitgestaltung. Ein liebevoll gestalteter und eingefasster Außenbereich mit vielen Sitzmöglichkeiten lädt zu Aktivitäten wie Gesellschaftsspielen, Grillabenden oder Feiern ein. Durch die unmittelbare Nähe zum Stadtzentrum sind Einrichtungen des täglichen Bedarfs wie Geschäfte, Arztpraxen, therapeutische Einrichtungen und Behörden, aber auch Freizeitangebote leicht zu erreichen. Auch die Haltung von Haustieren wie etwa Katzen oder Kaninchen ist im Rahmen der Wohnstätte möglich und bereitet einigen Bewohnern große Freude.

Kapazitäten, Ausstattung, Personal und Zusammenarbeit

Das Haus ist mit vier Einzelzimmern und sechs Doppelzimmern inkl. eigener Nassstrecken ausgestattet. Auf den Etagen befinden sich Gemeinschaftsbäder (getrennt zwischen Männern und Frauen). Insgesamt kann Wohnraum für bis zu 16 Personen unterschiedlichsten Alters angeboten werden.

  Neben der Heimleitung sind in der Wohnstätte drei Heilerziehungspflegerinnen, eine Wirtschaftskraft und ein Mitarbeiter im aktiven Nachtdienst tätig.

Die intensive Zusammenarbeit mit Fachärzten, Therapeuten, Psychologen und spezialisierten Kliniken bildet die Grundlage für eine ständige Anpassung der Betreuungsleistung an die Bedürfnisse der Betreuten, insbesondere bei sich verändernden gesundheitlichen Situationen und unvorhersehbaren Veränderungen im Gesamtverhalten welches oft auf gegebene Krankheitsbilder zurückzuführen ist.

Das nachhaltige Schaffen einer Gesprächsbasis mit Eltern, Angehörigen und anderen partnerschaftlich mit der Betreuung befassten Personen ermöglicht, insbesondere durch das konsequente Eingehen auf deren Fragen, Sorgen und Anliegen jeglicher Art und Inhalte die qualitative Verbesserung pflegerischen Handelns.

Eine wichtige Rolle bezüglich aller die Wohnstätte angehenden Entscheidungen nimmt der eigens gewählte Hausbeirat ein.  

Rahmenbedingungen

Eine Person kann in die Wohnstätte aufgenommen werden, wenn sie volljährig ist und bei ihr nachweislich eine Behinderung festgestellt wurde. Die Aufnahme ist an die Unterzeichnung eines Heimvertrags, mit vorausgehendem Angebot und den in diesem festgehaltenen Vereinbarungen gebunden.

Als Kostenträger treten der Kommunale Sozialverband Sachsen oder andere örtliche Sozialhilfeträger auf.

Wohnstätten

Die vier Wohnstätten in Trägerschaft der Lebenshilfe Oschatz sind offene, vollstationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Insgesamt leben bis zu 69 Bewohnerinnen und Bewohner in den vier sanierten und komfortabel eingerichteten Stadthäusern.

Für die Bewerbung auf Wohnstättenplätze, Übermittlung von Unterlagen, generelle Fragen zum Antrag oder spezielle Fragen zu den Rahmenbedingungen der Betreuung in den Wohnstätten wenden Sie sich jederzeit an die Bereichsleiterin für Wohnstätten Anke Naumann.

 

Wohnstätte III

Oberste Zielstellung unserer Einrichtung ist die Förderung geistig und seelisch sowie mehrfach behinderter Menschen, abgestimmt auf die individuellen Bedarfe jedes Einzelnen, damit sie ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben aktiv und menschenwürdig führen können.

Die unter dieser Maßgabe angelegten Entfaltungsräume reichen vom Außenbereich, herum um die dort befindlichen großzügigen und gemütlichen Sitzmöglichkeiten, bis unter das Dach des Hauses, wo im geräumigen Aufenthaltsbereich Freizeitaktivitäten nachgegangen oder der mit wöchentlicher Regelmäßigkeit stattfindende Malkurs besucht werden kann. Am gleichen Ort finden interne Veranstaltungen, Geburtstags- und andere Feiern statt.

Umgebung

Unsere Wohnstätte liegt unmittelbar im Zentrum von Oschatz.

Auch die Teilnahme an  Veranstaltungen in der Innenstadt ist durch die örtliche Nähe zu dieser möglich. Besuche derselbigen zum Verfolgen unterschiedlicher Interessen oder dem Erreichen von Geschäften, Ärzten und Therapeuten steht, dank der jeweils in unterschiedlichem Maße gebotenen Hilfestellung durch das Fachpersonal, nichts im Wege.

Ebenfalls in unmittelbarer Nähe befinden sich der O-Park, welcher sogar von den Fenstern einiger Zimmer aus überblickt werden kann, das Erlebnisbad Platsch und die Kleinbahn, deren unterschiedliche Freizeitangebote von den Bewohnern gerne wahrgenommen werden.

Kapazität und Ausstattung

In den zehn Einzelzimmern der Wohnstätte, von denen drei rollstuhlgerecht ausgestattet sind, sowie den sechs Doppelzimmern, leben bis zu 22 Menschen mit Behinderung. Die Zimmer sind auf drei Etagen aufgeteilt, barrierefrei und verfügen alle über einen eigenen Sanitärbereich. Für zeitlich begrenzte Verhinderungspflege steht ein weiteres Einzelzimmer zur Verfügung, welches auch als Kriseninterventionszimmer im Fall interner Bedarfe oder bei Infektionskrankheiten zur Isolierung genutzt wird.

 Jede der drei kleinen Wohngruppen des Hauses verfügt über einen gemütlichen und gemeinschaftlich genutzten Wohn- und Essbereich in dem sich zahlreiche Möglichkeiten zur gemeinsamen Freizeitgestaltung ergeben.

Alle drei Etagen sind über einen Fahrstuhl verbunden und damit barrierfrei erschließbar.

Die Räumlichkeiten werden durch eine hauswirtschaftliche Fachkraft und Mitarbeiter der Werkstatt sowie durch unser Wohnstättenpersonal in Verbindung der unterstützenden Hilfe (wenn möglich) durch unsere Bewohner (Förderung individueller Fähigkeiten) gepflegt und in ihrer Wertigkeit erhalten.

Zur Wohnstätte gehört ein Bus, mit welchem gemeinsam mit unseren Bewohnern Ausflüge sowie Arzt- oder Angehörigenbesuche unternommen/ durchgeführt werden können.

Betreuungsstruktur

Die Tagesstrukturen der in der Wohnstätte lebenden Menschen können sowohl intern als auch extern strukturiert werden. Letzteres ist für den überwiegenden Teil unserer Bewohner der Fall, diese sind tagsüber im Bereich der externen Tagesstrutur in Lonnewitz tätig (auch in Außenbereichen wie O-Schatz Park, Gärtnerei oder Tierpark).

Die interne Betreuung erfolgt im hohen Maß abgestimmt und über den gesamten Tag hinweg an die individuellen Bedarfe der jeweiligen Person angepasst. Im Haus leben jüngere wie auch ältere Menschen insbesondere bei letzteren kann an dieser Stelle besonderer Wert auf Arbeit mit der persönlichen Biographie und ausreichend Ruhepausen gelegt werden.

Unsere Wohnstätte legt besonderen Wert darauf, dass arbeitstätige Bewohner auch nach dem alters- oder krankheitsbedingten Ausscheiden von dieser Tätigkeit in ihrem gewohnten Zuhause weiterleben können, sofern der Pflege- und Betreuungsaufwand mit den hier vorhandenen Möglichkeiten realisiert werden kann.

Personal

Die Betreuungsleistung wird durch ausgebildetes Fachpersonal (Heilerziehungspfleger, Ergotherapeuten, Krankenschwestern und Erzieher mit heilpädagogischer Zusatzqualifikation) sowie durch Altenpfleger (neun Betreuer im Tagesdienst, zwei Betreuer im Nachtdienst und eine Wirtschaftskraft) erbracht. Durch Früh-, Spät-, Nachtdienstdienst und Absicherung der Betreuung am Tage durch Mitarbeiter der internen Tagesstrutur ist eine Rundumbetreuung, abgestimmt auf die Bedarfe jedes Einzelnen Bewohners gewährleistet.

Zusammenarbeit

Eine intensive Zusammenarbeit mit Fachärzten, Therapeuten, Psychologen und spezialisierten Kliniken bildet die Grundlage für eine ständige Anpassung der Betreuungsleistung an die Bedürfnisse der Betreuten, insbesondere bei sich verändernden gesundheitlichen Situationen und unvorhersehbaren Veränderungen im Gesamtverhalten welches oft auf gegebene Krankheitsbilder zurückzuführen ist.

Das nachhaltige Schaffen einer Gesprächsbasis mit Eltern und anderen partnerschaftlich mit der Betreuung befassten Personen ermöglicht, insbesondere durch das konsequente Eingehen auf deren Fragen, Sorgen und Anliegen jeglicher Art und Inhalte, die qualitative Verbesserung pflegerischen Handelns.